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Gamification of Education

Keynote der “Games, Learning, Society” (GLS 8.0), Juni 2012.

Videomitschnitt

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www.openbadges.org

Infobroschüre “7 Things you should know about badges” der ELearning Initiative (ELI) als PDF

Learning today happens everywhere. But it’s often difficult to get recognition for skills and achievements that happen online or out of school. Mozilla Open Badges helps solve that problem, making it easy for any organization to issue, manage and display digital badges across the web. The result: recognizing 21st century skills, unlocking career and educational opportunities, and helping learners everywhere level up in their life and work.

Solche neuen Institutionen sind die logische Konsequenz der Kompetenzorientierung in der Bildung in Verbindung mit dem vernetzten, informellen Lernen im Web. Ob MOOCs für die Massen plus Badges-Zertifizierungen im Web zur Konkurrenz für die klassischen Bildungseinrichtungen heranwachsen werden? Es wird wohl etwas länger dauern. Naturgemäß ohnehin, da sich hier schließlich eine Konkurrenz gegen Institutionen mit langer Tradition durchsetzen muss, die allerdings hier wie dort zumindest von ihrer Finanzaustattung her im Rückbau begriffen sind. Zudem erscheint Open Badges noch sehr technokratisch und auf Infrastrukturaufbau ausgelegt. Auf den bildungspolitischen Clash darf man gespannt sein.

Der Markt wird auch mitreden wollen: Zertifikate u.ä. Bescheinigungen erfüllen ja kompetenzökonomisch gesehen die Aufgabe, das Dritte in einem ersten Schritt über die Eignung von Bewerbern urteilen können, ohne – wie Personaler – selbst fachkompetent sein zu müssen. Wenn Parallelstrukturen dies besser leisten, haben sie wohl eine echte Chance auf Relevanz. Denn dass das im Hochschulbereich trotz Bologna-”Diploma Supplement” u.a. Hilfsmittel mitunter mehr schlecht als recht funktioniert, ist bekannnt – wenn mir auch in Deutschland die “Schein-Gläubigkeit” noch sehr hoch erscheint.

Und die Hochschulen? Werden sie für absolvierte Studienangebote neben den Zeugnissen auch Badges ausstellen? In der Fläche wohl erst, wenn sich die Badges als Parallelsystem etabliert haben und Handlungsdruck erzeugen. Das schließe ich aus dem Erleben meiner zweiten Studiengangs(re)akkreditierungsrunde mit ihrem Verwaltungsoverhead. Und aus einem Interreg-Projekt habe ich jüngst die Bilanz eines Teilprojekts mitgenommen, dass sich Deutschland im Vergleich z.B. zu Benelux und Frankreich mit der rechtlichen Rahmensetzung für die Anerkennung von Berufserfahrung für Hochschulabschlüsse (letzlich ebenfalls informell erworbene Kompetenzen) und dem gefürchteten Hoheitsverlust noch sehr schwer tut.

Notwendige Untersütztung vorausgesetzt, werde ich in 2013 an der Anbindung meines Hyperlabs-Projekts an die Open Badges-Initiative arbeiten.

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“The Digital Media and Learning Competition on Badges for Lifelong Learning is seeking research proposals that support and inform the design, development and deployment of digital badges and badge systems.”

Weitere Informationen zum Call.

Im März 2012 vergab die Digital Media and Learning Competition (unterstützt durch die John D. und Catherine T. MacArthur Foundation und die Bill and Melinda Gates Foundation in Zusammenarbeit mit HASTAC und Mozilla) 30 Entwicklungszuschüsse, für die Entwicklung von digitalen Badges / Abzeichen und Abzeichensystemen, die dazu beitragen, Fähigkeiten, Kompetenzen, Kenntnisse und Leistungen von Lernern zu identifizieren, zu erkennen und zu messen.

Die Abzeichen sollen Lernprozesse sowohl innerhalb als auch außerhalb des formalen Bildungsbereichs betreffen. Die ausgezeichneten Projekte in zwei Kategorien: Badges for Lifelong Learning Competition and Teacher Mastery and Feedback Competition. Alle Badges wurden so designed, dass sie sich in die Mozilla Open Badges Infrastruktur einklinken.

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Die New York Public Library verfolgt gerade ein partizipatorisches, spielerisches Format, designed von Jane McGonigal. Museumsbesucher sollen damit zur eingehenderen Auseinandersetzung mit dem Material gebracht werden und schlußendlich neue Zielgruppen generiert werden. Auch in Deutschland gehören ja Kulturinstitutionen mit öffentlichen Auftrag ebenfalls zu den Pionieren, wenn es darum geht, ein Angebot durch spielerische Formate wie Alternate Reality Games u.a. zu gamifizieren.

“‘Find the Future’ will initially be played by 500 participants who will be locked into the Stephen A. Schwarzman Building overnight on May 20, 2011. Once inside, players will go on real-world missions by following virtual clues on laptops and smartphones, collaborating online to discover 100 amazing and unique items from the collections of the New York Public Library, like Charles Dickens’ letter opener or a draft version of the Declaration of Independence. After finding each object, they will write a short piece based on the experience, inspiring the future with their personal contribution, which will later be bundled and published in a book”. (ARGN)

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Ein interessanter Artikel in der New York Times über Quest2Learn, eine New Yorker Charter School, die ein strikt game-basiertes Curriculum für ihre Schüler verfolgt. Entwickelt wurde das Curriculum von Katie Salen, Autorin des Standardwerks ‘Rules of Play’.
In Q2L werden Lektionen zu Quests, Mathe und Englisch zu interdisziplinären Kursen mit Bezeichungen wie ‘Codeworlds’ oder ‘Sports for the Mind’. Die Schüler “record podcasts, film and edit videos, play video games, blog avidly and occasionally receive video messages from aliens.”

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