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Videomitschnitt des Vortrags von Scott Nicholson auf der „Games, Learning, Society“ (GLS 8.0), Juni 2012.

Wer kein Silverlight-Plugin installiert hat / haben will, findet alternativ eine kurze Einführung auf seinem Youtube-Kanal.

Sein Preprint-Paper „A User-Centered Theoretical Framework for Meaningful Gamification“ gibt es hier als PDF.

Zusätzliche +1 für Humor gibt es für Folgendes aus seinem Blog Because play matters:

As I’ve been talking more about gamification, I found that I needed a term for gamification that focused on points, levels, achievements, and badges. […]

Badges
Levels
Achievements
Points.
BLAP!

The term „BLAP gamification“ also provides a good mental image of what happens when a gamification consultant takes a structure of points, levels, badges, and achievements and drops it down on a non-gaming context: BLAP!

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www.openbadges.org

Infobroschüre „7 Things you should know about badges“ der ELearning Initiative (ELI) als PDF

Learning today happens everywhere. But it’s often difficult to get recognition for skills and achievements that happen online or out of school. Mozilla Open Badges helps solve that problem, making it easy for any organization to issue, manage and display digital badges across the web. The result: recognizing 21st century skills, unlocking career and educational opportunities, and helping learners everywhere level up in their life and work.

Solche neuen Institutionen sind die logische Konsequenz der Kompetenzorientierung in der Bildung in Verbindung mit dem vernetzten, informellen Lernen im Web. Ob MOOCs für die Massen plus Badges-Zertifizierungen im Web zur Konkurrenz für die klassischen Bildungseinrichtungen heranwachsen werden? Es wird wohl etwas länger dauern. Naturgemäß ohnehin, da sich hier schließlich eine Konkurrenz gegen Institutionen mit langer Tradition durchsetzen muss, die allerdings hier wie dort zumindest von ihrer Finanzaustattung her im Rückbau begriffen sind. Zudem erscheint Open Badges noch sehr technokratisch und auf Infrastrukturaufbau ausgelegt. Auf den bildungspolitischen Clash darf man gespannt sein.

Der Markt wird auch mitreden wollen: Zertifikate u.ä. Bescheinigungen erfüllen ja kompetenzökonomisch gesehen die Aufgabe, das Dritte in einem ersten Schritt über die Eignung von Bewerbern urteilen können, ohne – wie Personaler – selbst fachkompetent sein zu müssen. Wenn Parallelstrukturen dies besser leisten, haben sie wohl eine echte Chance auf Relevanz. Denn dass das im Hochschulbereich trotz Bologna-„Diploma Supplement“ u.a. Hilfsmittel mitunter mehr schlecht als recht funktioniert, ist bekannnt – wenn mir auch in Deutschland die „Schein-Gläubigkeit“ noch sehr hoch erscheint.

Und die Hochschulen? Werden sie für absolvierte Studienangebote neben den Zeugnissen auch Badges ausstellen? In der Fläche wohl erst, wenn sich die Badges als Parallelsystem etabliert haben und Handlungsdruck erzeugen. Das schließe ich aus dem Erleben meiner zweiten Studiengangs(re)akkreditierungsrunde mit ihrem Verwaltungsoverhead. Und aus einem Interreg-Projekt habe ich jüngst die Bilanz eines Teilprojekts mitgenommen, dass sich Deutschland im Vergleich z.B. zu Benelux und Frankreich mit der rechtlichen Rahmensetzung für die Anerkennung von Berufserfahrung für Hochschulabschlüsse (letzlich ebenfalls informell erworbene Kompetenzen) und dem gefürchteten Hoheitsverlust noch sehr schwer tut.

Notwendige Untersütztung vorausgesetzt, werde ich in 2013 an der Anbindung meines Hyperlabs-Projekts an die Open Badges-Initiative arbeiten.

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„Als Ausstellung an der Schnittstelle von Game und Kunst zeigt die PLATINE in 6 Ehrenfelder Locations ab dem 13. August Installationen, die zum Anfassen, Mitspielen und Staunen einladen. Dabei reicht die Bandbreite der 29 Arbeiten von digitalen Skulpturen und reaktiven Projektionen bis hin zu Spielen mit Stofftieren und Holzklötzchen.“

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Zu sehen ist u.a. Jeong-Ho Parks Installation „Boxes“, die er in unserem Studiengang entwickelt hat und für die er in New York einen Celeste Prize erhielt:

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Playpublik, ist ein hochkarätiges Festival, das kein Berliner verpassen sollte. Unter anderem mit folgendem Programm:

Florian Rivière (FR): Urban Hacking Games

Circumstance (UK): Our Broken Voice

A Bunch of People Who want to Play (DK): Idiots Attack the Top Noodle

Nathalie Pozzi, Eric Zimmerman (USA): Starry Heavens

Invisible Playground (DE): Turtle Wushu World Championship

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M2 Research veröffentlichte im Mai 2012 aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Gamification-Industrie.

Das Report-Paper als PDF / 25 Seiten.

Neben den Details zu Engagement-, Loyalty und Viral-Metriken ist der erhebliche Anteil an Enterprise-Projekten interessant: 38% in 2012 gegenüber 25% in 2011. Eigentlich müsste damit die „Consultification“ des Themas einsetzen – nur, wer berät eigentlich all die Unternehmen bei der Einführung von Gamification-Konzepten?

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DIY.org ist ein Startup, das die Do-it-yourself- / „Maker“-Bewegung für die Bildung öffnet. DIY richtet sich an Eltern und ihre jüngeren Kinder, die zu „Pfadfindern für das digitale Zeitalter“ werden sollen, indem sie digitale, wie physisch handwerkliche Aktivitäten verfolgen. Mit den Skills und verbundenen Challenges und Badges werden nun Gamification-Elemente eingeführt!

DIY-Blogpost

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Das „Whitepaper“ des Gamification-Plattformanbieters Bunchball argumentiert selbstverständlich für den Einsatz von Gamification am Arbeitsplatz. Die kompakten 10 Seiten sind als PDF nach Registrierung erhältlich via Bunchball.

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