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Tag "Mobile"

EcoChallenge ist Teil des Forschungsprojektes EcoViz des Interaction Design Labs der Fachhochschule Potsdam und der Raureif GmbH.

http://eco-challenge.eu/

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The Sex Profile from ESTER on Vimeo.

Als Teil des HIV-Präventionsprogramms der Provinz Stockholm versuchte die “Kondom08“-Kampagne Safer Sex unter jungen Erwachsenen zu fördern: Die schwedische Werbeagentur Ester verteilte dazu 50.000 Kondome mit einem QR-Code, der zu einer App leitete.

Die App kann dazu genutzt werden, um über die integrierten Sensoren Dauer, Lautstärke, Rhythmus und Dauer beim Sex zu messen. Der Nutzer kann diese Daten zusammen mit persönlichen Angaben zu Alter, Haarfarbe, Sternzeichen, Lieblingsmusik, etc. auf den Server übertragen, der sie aggregiert und Statistiken erstellt, die auf der Webplattform in verschiedenen Charts dargestellt werden können. Ergebnisse, wie “musicians last for 3 minutes” oder “dog lovers are louder than cat lovers” wurden zudem für Online-Banner-Werbung genutzt, als auch auf Postern in der Stadt publik gemacht (“This weekend 76 people got laid in this area”).

Folgt man der Darstellung im Video, war die crossmediale Kampagne durchaus erfolgreich und hat die Botschaften sicher ganz gut bei der Zielgruppe platziert. Dass jedoch die Lust am quantifizierten Selbst (quantified self) tatsächlich so hoch ist, dass in kurzer Zeit 5000 authentische Datensätze erhoben wurden, bezweifle ich aber dann doch. Das Problem bei der Akzeptanz von Kondomen ist ja gerade, dass sie als peinliche Unterbrechung und Unannehmlichkeit empfunden werden. Schwer vorstellbar daher, dass tatsächlich massenhaft Paare erst einmal die “Killer-App” für die erotische Stimmung starten. Aber darum ging es wohl auch nicht. Die App ist wohl eher als ein nah am Tabu gebauter trojanischer Gag für die Kampagnenbotschaft zu verstehen, die Dank der originellen Präsentation sicher in vielen Gesprächen aufgegriffen wurde.

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Die im Herbst 2010 erschienene iPhone App Epic Win! verbindet Aufgabenplaner / To do Listen-Funktionen mit Rollenspielmechaniken. Epic Win bedient sich augenzwinkernd aus Konventionen des Fantasy-Rollenspiel-Genres, um User dafür zu belohnen, wenn sie ihre Aufgabe abarbeiten. Die Grundidee ist “entlehnt” von Chore Wars (2007): Anders als bei Foursquare, SCVNGR oder Groupon werden die Aufgaben in Epic Win nicht über das Gamedesign oder Sponsoren generiert, sondern EpicWin erlaubt den Usern, eigenen Missionen, Quests und Herausforderungen festzulegen. Ein Ansatz, den man inzwischen in einigen weiteren Anwendungen wiederfindet, die die Erreichung persönlicher Ziele unterstützen sollen.

Epic Win erschien, als der Begriff “Gamification” gerade seinen Durchbruch hatte. Die Vorreiter-App wird aber offenbar nicht mehr weiterentwickelt.

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